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Top Thema: Kulinarische Inspiration

Ein weihnachtlicher Blick über den Tellerrand

Ein weihnachtlicher Blick über den Tellerrand

Weihnachten ist der Anlass im Jahr, an dem wir uns mit Freunden und Familie zum gemütlichen Beisammensein und Schlemmen treffen. Bei dem einen darf die Weihnachtsgans nicht fehlen, anderswo sind Kartoffelsalat und Würstchen ein Muss. Neben altbekannten Klassikern gibt es rund um die Welt zahlreiche inspirierende Traditionen. Der Blick über den Tellerrand lohnt sich!

Wie Gott in Frankreich

Ob das Sprichwort seinen Ursprung im Weihnachtsmenü hat? 7 Gänge und 13 Nachspeisen kommen hier zum Weihnachtsessen réveillon auf den Tisch. Nach dem Aperitif mit Knabbereien ist der Magen gedehnt: Mit Austern, Lachs, Foie Gras, Truthahn oder anderem gefüllten Geflügel, Fisch und natürlich Käse folgt eine Köstlichkeit der nächsten. Erst dann kommt der krönende süße Abschluss. Die bûche de Noël, eine Schoko-Biskuit-Rolle in Baumstamm-Form, darf in keiner Familie fehlen. Begleitet wird sie von 12 weiteren Nougat-, Nuss-, Kuchen- und Obstkreationen. Da bleibt nur ein kräftiger Weihnachts-Appetit zu wünschen: Bon appétit et bon Noël!

Japans Heißhunger auf Hühnchen

Auch wenn nur 1 % der Japaner christlich sind, mangelt es auf der Insel nicht an weihnachtlichem Flair. Dekoration, Geschenke – und KFC. Fastfood an Weihnachten? Das klingt im Vergleich zum französischen dinner kaum vorstellbar. Vor den Läden bilden sich aber tatsächlich jedes Jahr Schlangen von Hühnchenfreunden. Seit die Kette in den 1970ern mit dem Slogan Kurisumasu ni wa kentakkii (Kentucky zu Weihnacht) warb, ist der Besuch im Schnellrestaurant das angesagte Weihnachts-Event. Die frittierten Flügel gibt es mittlerweile sogar als Menü mit Wein oder als exklusivere Variante mit Champagner.

Enthaltsames Polen

Es muss nicht immer üppig sein. Schließlich ist vom Martinstag am 11. November bis einschließlich Heiligabend Fastenzeit. Erst 1917 erklärte die katholische Kirche das Adventsfasten für optional. In Polen hat sich die Tradition weitgehend gehalten. So kommt am 24. Dezember oft ein fastentauglicher Karpfen auf den Tisch. Frisch muss er natürlich sein. Also kauft man ihn noch lebend beim Fischhändler und lässt ihn bis zur Zubereitung in der eigenen Badewanne schwimmen. Eine Fischschuppe oder Gräte im Portemonnaie soll übrigens dafür sorgen, dass dieses im nächsten Jahr immer prall gefüllt ist.

Griechisches Glück

Auch in Griechenland gibt es einen kulinarischen Talisman – allerdings erst zum Jahreswechsel. Dann bringt traditionell der Heilige Vassilios den Kindern die Geschenke. Nach ihm ist auch der Kuchen Vasilopita benannt, der dann verspeist wird. Das Besondere: In dem Hefe- oder Mürbeteiggebäck steckt eine Münze. Wer sie in seinem Kuchenstück findet, hat das ganze nächste Jahr über Glück.

Klimakontrast zwischen Südamerika und Island

Weiße Weihnachten gehört in unseren Breitengraden zum perfekten Fest. In Island inspiriert die weiße Pracht auf noch ganz andere Art: Das Schneeflockenbrot ist ein wahrer Hingucker. In den dünnen Fladenteig werden vor dem Frittieren kunstvolle Muster geritzt, die wie Schneekristalle aussehen. Den Kontrast zur Winteridylle bildet Südamerika. In Peru und Ekuador sind weihnachtliche Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad selbstverständlich – und hindern niemandem am Genuss von heißer Schokolade. Tradition ist schließlich Tradition.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein fröhliches, genussreiches Fest und ein glückliches neues Jahr!

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17.12.2018   Calender Top Thema  |  Weihnachten