SER ist Hersteller und größtes unabhängiges deutsches Systemhaus von Lösungen für integriertes Enterprise Content Management (iECM). Damit steht der Name SER heute für mehr als nur elektronische Archivierung, Dokumenten- und Workflow-Management.
DOXiS4 - Das nächste Kapitel einer Erfolgsgeschichte
Mit DOXiS4 steht die nächste Generation der DOXiS iECM-Suite zur Verfügung. Die „Ingredienzien“ sind in gleichem Maße vielfältig wie ausgewogen und stellen sicher, dass DOXiS4 sowohl Kontinuität in bestehenden Anwendungen wahrt, wie auch neue Anforderungen der kommenden Jahre souverän bewältigt.
1. Feste Wurzeln
Aufbauend auf mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung in den Bereichen Archivierung, Dokumentenmanagement und Workflow positioniert sich die SER heute erfolgreich als ECM-Hersteller und Komplettanbieter in einem sich ständig wandelnden Markt und stellt für ihre Kunden gleichermassen Kontinuität in den Anwendungen wie auch Teilhabe an innovativen Technologien im Sinne eines gesteigerten Anwendungsnutzens sicher.
2. Stabile ECM Basis
Mit DOXiS hat SER vor einem halben Jahrzehnt eine der ersten integrierten ECM-Suiten auf den Markt gebracht. Die DOXiS iECM-Suite wurde über die folgenden Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und hat einen Grad an funktionaler Vollständigkeit erreicht, an dem sich nur wenige messen können.
3. Integration und Interoperabilität
Im Gesamtzusammenhang der Weiterentwicklung technischer Systemlandschaften und Lösungen rücken in den letzten Jahren Integration und Interoperabilität zunehmend in den Vordergrund: Monolithische und schwer zu handhabende Architekturen sind ‚out’ - modulare und damit flexibel anpassbare und rekombinierbare Lösungsansätze sind ‚in’! Heute ist der Begriff ‚Service orientierter Architekturen’ (SOA) nicht nur alleine technisch geprägt, sondern steht quasi als Synonym für diese Entwicklung.
DOXiS4 ist konsequent und vom Kern her auf Basis einer service-orientierten Architektur konzipiert und implementiert worden und schlägt damit gleichsam die Brücke zwischen den hohen funktionalen Anforderungen, die an eine ECM-Umgebung gestellt werden und den weitergehenden Anforderungen, die sich unter dem Blickwinkel von Integration und Interoperabilität in einer zunehmend modularisierten und flexibilisierten Anwendungswelt ergeben.
4. DOXiS4 - Solide Architektur auf doppeltem Fundament
Das Fundament von DOXiS4 setzt sich aus einer einheitlichen Metadatenverwaltung für alle „Informationsobjekte“ sowie der transparenten Speicherung unter Nutzung unterschiedlichster Speichertechnologien (Speicher-Virtualisierung) zusammen. Die einheitliche Metadatenverwaltung fungiert als logisch zentrales Repository - unabhängig vom Speicherort und Art des jeweiligen Contents / der zu verwaltenden Informationsobjekte.
Der Anwendungs-Mehrwert einer solchen SOA Architektur entsteht über die ECM Services, die in flexibler Kombination unter Nutzung der gemeinsamen Metadaten Basis zum Einsatz kommen und die Grundlage für kundenspezifische wie auch vorkonfektionierte integrierte Applikationen und Clients darstellen.
DOXiS4: ECM und SOA - gemeinsam im Verbund
Mit DOXiS4 stellt SER eine durchgängige ECM-Plattform „aus einem Guss“ vor, die sowohl die Merkmale einer Service orientierten Architektur (SOA), als auch eines integrierten Enterprise Content Managements (iECM) in sich vereinigt: Der logisch nächste Schritt in der Erfolgsgeschichte der DOXiS iECM-Suite!
Mit dem DOXiS4 Content Service Bus (CSB) wird dabei ein wegweisender Ansatz gewählt, der im Kern „designed for SOA“ ist und vielfältige Möglichkeiten eröffnet, aktuelle wie auch zukünftige Anforderungen umfassend abzubilden und umzusetzen.
DOXiS4 und Content Services
Service-orientierte Ansätze im Sinne von SOA Architekturen sind eng verbunden mit „Prozesseffizienz“ und Prozessflexibilität. Dem gegenüber liegt beim Thema ECM ganz klar der Fokus auf Informationen / Inhalten und somit steht die „Informationseffizienz“ im Vordergrund.
Um beiden Zielsetzungen gleichermaßen Rechnung zu tragen, ist die alleinige lose Kopplung heterogener Content Services nicht hinreichend. Eine integrierte ECM Suite muss daher in sich integriert sein, ohne den Anspruch der losen Kopplung und Modularität aufzugeben und stellt dabei die Plattform dar („Bus“), über die sich Content Services einheitlich bereitstellen lassen. Mit diesem Plattform-Gedanken hat SER den Content Service Bus für DOXiS4 entwickelt.
Der DOXiS4 Content Service Bus - Die Plattform für ECM-Services
Der DOXiS4 Content Service Bus stellt eine einheitliche und flexible ECM-Plattform für alle Content- related Services dar. Die Plattform ruht dabei auf einem „Doppel-Fundament“, auf dem verschiedene ECM-Services realisiert sind bzw. externe ECM-Services eingebunden werden können.
Das doppelte Fundament baut zum einen auf dem DOXiS4 Storage-Service auf, über den ein einheitlicher Zugriff auf verschiedenste Speicher- oder Archiv-Systeme realisiert wird, die transparent gekapselt und in die Gesamtarchitektur eingebunden werden. (= Speicher-Virtualisierung). Zum anderen wird eine einheitliche Metadatenverwaltung bereitgestellt, die von den entsprechenden ECM- Services verwendet werden (= Informations- Logistik). Zu dem „Metadaten Kernel“ gehören Basisdienste wie Instance, Schema, Orga, Security, Event, Locking und System Management Services.
Die DOXiS4 ECM-Services liefern den Informations-Mehrwert
Auf dieser gemeinsamen Basis werden modular, aber dennoch integriert, verschiedene ECM- Services aufgesetzt. Zu den wesentlichen DOXiS4 ECM- Services zählen unter anderem:
DMS Service & Archiv Service:
Verwaltet aktive (‚lebende’) und unveränderliche Dokumenten einschließlich Versionen, Check in- /out, Dokumentlebenszyklus, Renditions, Annotationen und digitale Signaturen.
ILM Service:
Nutzt zum einen die Metadatenverwaltung des DMS Service und zum anderen die Speicher-Virtualisierung des Storage-Service, um Dokumente sowohl zwischen verteilten Standorten als auch zwischen verschiedenen Speichersystemen zu replizieren oder zu verschieben.
Text Mining Service:
Umfassende Suche nach Inhalten und Sinnzusammenhängen, basierend auf Technologien aus den Bereichen machine learning und probabilistic semantic analysis. So lassen sich schnell Zusammenhänge erkennen und Ergebnisse rasch auf das Wesentliche reduzieren.
Records & Relationship Service:
Dieser Service dient der Verlinkung von Informationsobjekten unterschiedlichster Art - in einer besonderen Ausprägung speziell der Verwaltung von Akten und Aktenmodellen. Beziehungen lassen sich zu Dokumenten, Vorgängen, Akten und anderen internen und externen Informationsobjekten herstellen, so dass hier speziell die Akte zu einem modernen und umfassenden „Informations- Cockpit“ wird.
Retention Service:
Ergänzt die ILM und DMS Services und dient zur Verwaltung und Überwachung von Aufbewahrungsfristen für Dokumente und Akten, die flexibel über Regeln (Policies) definiert werden können.
Workflow Service:
Es werden strukturierte und unstrukturierte Prozesse in gleicher Weise unterstützt, wobei auch flexible Übergänge zwischen beiden Paradigmen möglich ist.
Weitere Dienste wie der Notification Service, Rendition Service und Audit Trail Service vervollständigen die ECM Services des DOXiS4 Content Service Bus. Hinzu kommen die unterschiedlichen Inbound Services, die als flexibel kombinierbare „Frontends“ einer DOXiS4 Lösung zur Verfügung stehen.
Auf den richtigen Mix kommt es an!
In Abhängigkeit von dem jeweils vorliegenden konkreten Anwendungsfall kommen Services in den unterschiedlichsten Kombination zum Einsatz. Genau in dieser Variabilität liegt die Stärke des DOXiS4 Gesamtkonzeptes: Enge Integration und optimale funktionale Abstimmung auf der einen Seite, Flexibilität durch lose Kopplung der unterschiedlichen Services auf der anderen Seite.
Auf dieser Basis ergeben sich vielfältige Variationsmöglichkeiten. Trotzdem gibt es einige typische und immer wiederkehrende ECM-Anwendungsfälle, die jeweils eine entsprechende Auswahl an Services nutzen und zum Einsatz bringen. Im einzelnen sind dieses:
Mit den DOXiS4 Clients up-to-date
DOXiS4 kommt einher mit einer neuen Generation innovativer Clients: DOXiS4 winCube und DOXiS4 webCube. Beide Clients sind unter Nutzung modernster Software-Paradigmen entwickelt worden und stellen dem Anwender sowohl unter Windows wie auch Web-basiert eine höchst produktive Arbeitsumgebung zur Verfügung. Dabei wird u.a. auf Konzepte wie Ribbons oder Tabbed browsing zurückgegriffen.
Ein weiterer Schritt der SER in Richtung einer unifizierten Client Strategie, die dem Anwender unabhängig von der eingesetzten Software-Plattform und den jeweils genutzten ECM-Funktionalitäten stets eine funktional einheitliche und in der Gestaltung sich „aus einem Guss“ präsentierende Arbeitsplattform bietet.
Hinweis: „Kontinuität“ ist im Zusammenhang mit DOXiS4 mehr als nur ein Schlagwort: So sind sowohl die „alten“ DOXiS Clients wie auch die neuen Clients (DOXiS4 win-Cube und DOXiS4 webCube) weitestgehend cross-compatible zu den jeweiligen Server Plattformen. Ein Umstand, der den Umstieg auf DOXiS4 und die damit verbundenen Umstellungen deutlich erleichtert!
Fazit: Das neue Fundament = solide + zukunftssicher!
Nur SER realisiert mit DOXiS4 einen Plattform-Ansatz mit „doppeltem Fundament“: Informationsmehrwert durch einen gemeinsamen Metadaten-Kernel auf der einen Seite, Storagemehrwert durch Storage-Virtualisierung & ILM auf der anderen Seite. Die zu Grunde gelegte technologische Plattform ist damit zukunftssicher und weist hervorragende Skalierungseigenschaften auf.
Es wird eine breite Palette an Standards unterstützt: u.a. J2EE 5, EJB, SOAP, WSDL, HTTP, SSL, JDBC, JMS, LDAP, JMX, Hibernate, RMI, Unicode etc.